Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand 19. April 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln die Rechtsbeziehung zwischen dem Coaching- und Therapieanbieter und seinen Kunden im Rahmen von Paartherapie, Einzel- und Mehrpersonencoaching sowie verwandten Dienstleistungen. Ziel ist eine transparente, faire und rechtssichere Grundlage für alle Beteiligten.
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über Coaching-, Beratungs- und therapeutische Begleitungsleistungen, die zwischen Natalia Krüger - Paartherapie & Coaching, Mosbacher Straße 9, 65187 Wiesbaden, hello@paartherapie-krueger.de, +49 160 4235040 (nachfolgend „Anbieter") und der Kundin bzw. dem Kunden (nachfolgend „Kunde") geschlossen werden.
1.2 Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
1.3 Entgegenstehende oder abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat.
1.4 Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich unterschieden wird.
§ 2 Vertragspartner bei Paaren und Mehrpersonenbeziehungen
2.1 Bei Beratung, Coaching oder therapeutischer Begleitung von Paaren oder Personengruppen (z. B. Polyamorie, Patchworkfamilien, Dreiecksbeziehungen) schließen alle teilnehmenden Personen den Vertrag gemeinsam als Gesamtschuldner im Sinne des § 421 BGB ab.
2.2 Jede teilnehmende Person bestätigt durch die Terminvereinbarung oder - sofern gewünscht - durch Unterzeichnung des Vertrages, volljährig und geschäftsfähig zu sein sowie den AGB eigenständig und freiwillig zuzustimmen (vgl. § 4.4 und § 4.5).
2.3 Sofern eine Person aus der Gruppe ausscheidet oder nachträglich hinzukommt, ist dies dem Anbieter unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Die verbleibenden Personen haften weiterhin gesamtschuldnerisch für alle bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen und noch fälligen Vergütungsansprüche.
2.4 Der Anbieter ist berechtigt, bei strukturellen Veränderungen in der Gruppe (An- oder Abmeldung von Teilnehmenden) eine Anpassung der Vergütung vorzunehmen oder den Vertrag nach Ankündigungsfrist von vier Wochen zu kündigen.
2.5 Zahlungsaufforderungen können an jede der vertragsschließenden Personen gerichtet werden, sofern diese gesamtschuldnerisch haften.
§ 3 Vertragsgegenstand
3.1 Der Anbieter erbringt professionelle Coaching- und Beratungsleistungen im Bereich der Paartherapie, Beziehungsberatung sowie Einzel- und Mehrpersonencoaching. Das konkrete Leistungsspektrum ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung.
3.2 Coaching und Beratung im Sinne dieser AGB sind eigenverantwortliche Begleitprozesse. Sie ersetzen keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG). Der Anbieter ist kein zugelassener Psychotherapeut gemäß § 1 PsychThG, sofern dies nicht ausdrücklich ausgewiesen ist.
3.3 Sofern der Anbieter eine staatlich anerkannte therapeutische Qualifikation besitzt (z. B. Heilpraktiker für Psychotherapie, systemischer Therapeut), gelten ergänzend die berufsrechtlichen Regelungen des jeweiligen Berufsrechts.
3.4 Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Behandlungserfolg. Die Wirksamkeit von Coaching- und Beratungsprozessen hängt maßgeblich von der aktiven Mitwirkung der Kunden ab.
§ 4 Zustandekommen des Vertrages und Annahme der AGB
4.1 Der Vertrag kommt durch die übereinstimmende Willenserklärung beider Parteien zustande, in der Regel durch schriftliche Auftragsbestätigung (per E-Mail oder Unterzeichnung eines Beratungsvertrages) durch den Anbieter nach Anfrage des Kunden.
4.2 Anfragen des Kunden (z. B. per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch) stellen noch kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag wird erst mit ausdrücklicher Bestätigung durch den Anbieter wirksam.
4.3 Bei Buchung über eine digitale Plattform (z. B. Buchungstool, Online-Shop) gilt der Vertragsschluss mit Eingang der Buchungsbestätigung beim Kunden als vollzogen.
4.4 Annahme der AGB durch Terminvereinbarung: Mit der verbindlichen Vereinbarung eines Termins – gleich ob per E-Mail, Telefon, Buchungstool oder sonstigem Kommunikationsweg – erklärt der Kunde konkludent seine Zustimmung zu diesen AGB gemäß § 305 Abs. 2 BGB, sofern ihm bei oder vor der Buchung die Möglichkeit eingeräumt wurde, die AGB zur Kenntnis zu nehmen. Der Anbieter stellt sicher, dass die AGB dem Kunden spätestens mit der Buchungsbestätigung zugänglich gemacht werden (z. B. als Anhang oder per Link).
4.5 Bei Buchung durch mehrere Personen (Paar, Gruppe) gilt die AGB-Annahme gemäß 4.4 für jede Person, die den Termin gemeinsam vereinbart oder bestätigt. Nimmt eine Person den Termin wahr, ohne zuvor widersprochen zu haben, gilt dies ebenfalls als konkludente Annahme.
4.6 Eine handschriftliche Unterzeichnung ist nicht zwingend erforderlich. Auf Wunsch des Anbieters oder des Kunden kann ergänzend eine schriftliche Bestätigung eingeholt werden, insbesondere bei Paaren und Mehrpersonengruppen (vgl. § 2).
4.7 Vertragssprache ist Deutsch. Eine anderssprachige Korrespondenz begründet keinen Anspruch auf Vertragsabschluss in dieser Sprache.
§ 5 Online-Sitzungen
5.1 Online-Sitzungen werden über geeignete Videokommunikationsplattformen (z. B. Zoom, Whereby, Signal) durchgeführt. Der Anbieter teilt den verwendeten Dienst rechtzeitig vor der Sitzung mit.
5.2 Der Kunde ist selbst verantwortlich für eine stabile Internetverbindung, geeignete technische Endgeräte (Kamera, Mikrofon) sowie eine geschützte, störungsfreie Umgebung.
5.3 Technische Störungen auf Seiten des Kunden (z. B. Verbindungsabbruch, Tonfehler) begründen keinen Anspruch auf Sitzungswiederholung oder Vergütungsminderung. Der Anbieter wird in solchen Fällen nach Möglichkeit flexible Lösungen anbieten.
5.4 Technische Störungen, die dem Anbieter zuzurechnen sind und eine Sitzung vollständig verhindern, werden ohne zusätzliche Kosten nachgeholt.
5.5 Eine Aufzeichnung der Sitzung ist ohne ausdrückliche, schriftliche Einwilligung aller Beteiligten untersagt. Dies gilt für Video-, Audio- und Bildschirmaufzeichnungen.
§ 6 Vor-Ort-Sitzungen
6.1 Vor-Ort-Sitzungen finden in den Räumlichkeiten des Anbieters oder einem anderen vereinbarten Ort statt. Die Adresse und Raumbedingungen werden bei Terminvereinbarung mitgeteilt.
6.2 Der Kunde trägt die Kosten für Anreise, Parkgebühren und sonstige anfallende Reisekosten selbst, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
6.3 Hausbesuche oder Sitzungen an vom Kunden gewünschten Orten werden gesondert vereinbart und können nach Absprache mit einem Aufschlag berechnet werden.
6.4 Der Anbieter behält sich vor, die Örtlichkeit aus wichtigem Grund (z. B. Mängel in den Räumlichkeiten, höhere Gewalt) zu ändern. Dem Kunden wird dies schnellstmöglich mitgeteilt.
§ 7 Terminvereinbarung und Durchführung
7.1 Termine werden per E-Mail, WhatsApp, Telefon oder über ein digitales Buchungssystem vereinbart. Eine Buchungsbestätigung begründet eine verbindliche Terminvereinbarung.
7.2 Sitzungen beginnen und enden pünktlich zur vereinbarten Zeit. Verspätungen des Kunden verkürzen die Sitzungszeit, sofern der Anbieter den Termin nicht verlängern kann, ohne nachfolgende Termine zu beeinträchtigen.
7.3 Eine Verschiebung eines Termins durch den Kunden ist bis zu 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Für Verschiebungen, die weniger als 48 Stunden vor der Sitzung erfolgen, gelten die Regelungen zu Absagen und Ausfallhonorar gemäß § 8.
7.4 Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, Notfall) abzusagen. Er bemüht sich, dem Kunden einen Ersatztermin zeitnah anzubieten. Weitere Ansprüche des Kunden bestehen nicht.
7.5 Regelmäßige Sitzungsintervalle (z. B. wöchentlich, zweiwöchentlich) können auf Wunsch als fortlaufende Terminreihe gebucht werden und gelten als verbindlich vereinbart, sofern nicht schriftlich widerrufen.
§ 8 Absagen und Ausfallhonorar
8.1 Absagen oder Verschiebungen durch den Kunden müssen schriftlich (per E-Mail, WhatsApp oder über das Buchungssystem) erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang der Absage beim Anbieter.
8.2 Es gelten folgende Stornoregelungen:
Absage mehr als 48 Stunden vor dem Termin: kostenfrei
Absage zwischen 24 und 48 Stunden vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar
Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar
8.3 Das Ausfallhonorar ist auch dann geschuldet, wenn der Kunde den Termin aus persönlichen Gründen (z. B. Erkrankung, berufliche Verpflichtungen) nicht wahrnehmen kann. Bei nachgewiesenen Notfällen (z. B. Krankenhauseinweisung) kann der Anbieter nach eigenem Ermessen auf das Ausfallhonorar ganz oder teilweise verzichten.
8.4 Im Falle eines unentschuldigten Nichterscheinens (No-Show) ist der Anbieter berechtigt, weitere Termine erst nach Begleichung des Ausfallhonorars zu vergeben.
§ 9 Vergütung und Zahlungsbedingungen
9.1 Die Vergütung ergibt sich aus der jeweils gültigen Preisliste des Anbieters oder der individuellen Vereinbarung im Angebot. Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) und inklusive 19% Umsatzsteuer.
9.2 Die Abrechnung erfolgt privat. Eine Erstattung durch Krankenkassen erfolgt nicht.
9.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde.
9.4 Zulässige Zahlungsmittel: Überweisung.
9.5 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB (gegenüber Verbrauchern: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz; gegenüber Unternehmern: 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) sowie eine Mahngebühr von 5,00 EUR pro Mahnung zu erheben.
9.6 Sitzungspakete oder Kontingente sind nach Vereinbarung im Voraus zu bezahlen und verfallen, sofern nichts anderes vereinbart wurde, 12 Monate nach Kauf.
9.7 Eine Aufrechnung mit Gegenforderungen durch den Kunden ist nur zulässig, wenn diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
§ 10 Mitwirkungspflichten
10.1 Der Kunde ist verpflichtet, aktiv und offen an den vereinbarten Sitzungen mitzuwirken, relevante Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zu teilen sowie zwischen den Sitzungen vereinbarte Aufgaben nach besten Kräften umzusetzen.
10.2 Der Kunde informiert den Anbieter vor Beginn der Zusammenarbeit über bestehende psychische oder körperliche Erkrankungen, laufende psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlungen sowie Umstände, die für die Beratung von Bedeutung sein könnten.
10.3 Befindet sich einer der Teilnehmenden in einer akuten psychischen Krise oder besteht eine Suizidgefahr, hat der Kunde unverzüglich professionelle Notfallhilfe in Anspruch zu nehmen (z. B. Telefonseelsorge: 0800 111 0 111, Notarzt: 112). Coaching und Beratung ersetzen in solchen Situationen keine psychiatrische Notfallversorgung.
10.4 Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung, die eine psychotherapeutische Behandlung erfordert, ist der Anbieter berechtigt, die Zusammenarbeit abzulehnen oder auf geeignete Fachkräfte zu verweisen.
§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz
11.1 Der Anbieter behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten personenbezogenen Daten und Informationen streng vertraulich. Eine Weitergabe an Dritte ohne ausdrückliche Einwilligung erfolgt nicht, es sei denn, der Anbieter ist gesetzlich zur Offenbarung verpflichtet (z. B. § 34 StGB – Rechtfertigender Notstand).
11.2 Bei Sitzungen mit mehreren Personen (Paare, Gruppen) gilt die Vertraulichkeitspflicht des Anbieters gegenüber allen Teilnehmenden. Einzelgespräche mit einer Person innerhalb eines Paarprozesses können auf Wunsch dieser Person vertraulich bleiben; der Anbieter klärt zu Beginn der Zusammenarbeit transparent, wie er mit solchen Situationen umgeht.
11.3 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten entnehmen Sie der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
11.4 Sitzungsnotizen werden ausschließlich intern zur Qualitätssicherung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Der Kunde hat gemäß Art. 15 DSGVO ein Recht auf Auskunft über gespeicherte Daten.
11.5 Eine Supervision des Anbieters durch einen externen Supervisor ist zulässig; dabei werden ausschließlich anonymisierte Falldarstellungen verwendet.
§ 12 Haftung
12.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
12.2 Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
12.3 Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Erfolg oder Misserfolg des Coachingprozesses, da die Wirksamkeit maßgeblich von der Mitwirkung und dem Engagement des Kunden abhängt.
12.4 Für Schäden durch fehlerhafte oder unvollständige Angaben des Kunden (vgl. § 10.2) haftet der Anbieter nicht.
12.5 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für persönliche Haftungsansprüche gegenüber den gesetzlichen Vertretern und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 13 Widerrufsrecht (bei Fernabsatz)
Widerrufsbelehrung
Verbraucher haben das Recht, diesen Vertrag binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. E-Mail) über den Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Der Anbieter stellt auf Wunsch ein Muster-Widerrufsformular bereit.
Folgen des Widerrufs
Wenn der Kunde diesen Vertrag widerruft, hat der Anbieter alle Zahlungen, die der Anbieter von ihm erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Widerrufserklärung eingegangen ist. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das für die ursprüngliche Transaktion eingesetzt wurde.
Vorzeitiger Beginn / Erlöschen des Widerrufsrechts
Hat der Kunde ausdrücklich verlangt, dass mit der Dienstleistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird (durch separate schriftliche Erklärung), so hat er bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter kein Widerrufsrecht mehr. Bei teilweiser Erbringung der Leistung ist ein anteiliges Entgelt für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu zahlen (§ 357a Abs. 2 BGB).
Bei vollständig außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossenen Verträgen gilt ergänzend das Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 ff. BGB.
§ 14 Laufzeit und Kündigung
14.1 Einzelsitzungsverträge enden mit Erbringung der vereinbarten Leistung.
14.2 Laufende Begleitprozesse (Coaching-Pakete, regelmäßige Sitzungsreihen) werden auf unbestimmte Zeit oder für eine festgelegte Laufzeit vereinbart. Sie sind mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündbar, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
14.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor bei: anhaltender Zahlungsverzögerung, Vertrauensbruch, Verletzung der Mitwirkungspflichten oder fehlender Kooperationsbereitschaft.
14.4 Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten.
§ 15 Kommunikation und Erreichbarkeit
15.1 Der Anbieter ist in der Regel per E-Mail und WhatsApp erreichbar. Anfragen werden innerhalb von 2 Werktagen beantwortet.
15.2 Der Anbieter bietet keine Krisenhotline oder Notfallbetreuung an. In psychischen Notfällen wenden sich Kunden bitte an den Notarzt (112), die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenfrei, 24/7) oder eine psychiatrische Notaufnahme.
15.3 Vertragliche Erklärungen (z. B. Kündigung, Widerruf) bedürfen der Textform (E-Mail genügt) und sind an die im Impressum angegebene Adresse zu richten.
§ 16 Urheberrecht und Materialien
16.1 Sämtliche vom Anbieter zur Verfügung gestellten Materialien (z. B. Arbeitsblätter, Übungen, Handouts, Präsentationen) sind urheberrechtlich geschützt.
16.2 Der Kunde erhält das nicht übertragbare Recht, diese Materialien ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch zu nutzen. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Anbieters.
§ 17 Änderungen der AGB
17.1 Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder Marktbedingungen erforderlich ist und der Kern der vertraglichen Leistung unberührt bleibt.
17.2 Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.
§ 18 Schlussbestimmungen
18.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
18.2 Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist der Sitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
18.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Klausel gilt die gesetzliche Regelung.
18.4 Verweise auf gesetzliche Vorschriften dienen der Klarstellung und begründen keine abschließende Regelung; ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
18.5 Die Europäische Kommission stellt eine Online-Plattform zur außergerichtlichen Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Optionale schriftliche Bestätigung
Eine handschriftliche Unterzeichnung ist nicht zwingend erforderlich (vgl. § 4.4 – § 4.6). Die AGB gelten als angenommen, sobald ein Termin verbindlich vereinbart wurde und dem Kunden die AGB zugänglich gemacht wurden. Auf Wunsch kann eine Unterschrift als zusätzliche Dokumentation verwendet werden – empfohlen insbesondere bei Paaren und Mehrpersonengruppen.